Über uns

Das SAXOGY Team 2018

ÜBER SAXOGY

Unser Team besteht aus motivierten und innovativen Mitarbeitern, welche auf Wissen aus über 20 Jahren Elektronik­entwicklung zurückgreifen. Wechselnde Tätigkeitsfelder sorgen dabei für eine permanente Weiterentwicklung der individuellen Fähigkeiten. Wir achten auf einen ausgewogenen Anteil sowohl erfahrener als auch junger Ingenieure und Techniker, um den aktuellen Bedürfnissen unserer Kunden jederzeit gerecht zu werden. Die fachlichen Kompetenzen unserer Mitarbeiter decken alle notwendigen Kompetenzfelder zur Bearbeitung Ihrer anspruchsvollen Aufgaben ab. Weiterhin verfügen wir über ein Partnernetzwerk, um komplexere Themengebiete bewältigen zu können.

SAXOGY agiert bewusst am historischen, sächsischen Industriestandort Chemnitz und ist aus dem Zusammenschluss mehrerer, bis dahin selbstständig agierender Ingenieure und Techniker entstanden. Ein großer Teil des Teams arbeitet seit mehr als 20 Jahren zusammen. Durch den stetig wachsenden Umfang der zu bearbeitenden Aufgaben, war eine kontinuierliche Erweiterung des Teams notwendig. Deshalb legten wir Anfang 2017 den Grundstein für die Gründung der Saxogy GmbH. Heute können wir zum Einem klein- und mittelständige Unternehmen und zum Anderen international agierende Großkonzerne zu unserem Kundenstamm zählen, welche sowohl Anwender, als auch Hersteller leistungselektronischer Lösungen sind.

ERFOLG UND SERVICE

Unser Erfolg basiert auf:

  • 20 Jahre Elektronikentwicklung
  • 15 Jahre Prüfmittelbau
  • 10 Jahre Erfahrung mit Hoch­leistungsumrichtern und -treibern
  • 5 Jahre Mechanikkonstruktion und Softwareentwicklung

Unser Service beeinhaltet unter anderem:

  • Kundenspezifische Elektronikentwicklung und Leiterplatten-Design
  • Entwicklung von Prüfabläufen und Prüfmitteln für Leistungselektronik-Komponenten
  • Entwicklung und Vertrieb von Treiberschaltungen für Hochleistungshalbleiter
  • Konstruktion von Prüfvorrichtungen und Entwicklung von Bedienoberflächen

CHEMNITZ, SACHSEN, DEUTSCHLAND

SAXOGY hat sich als Firmensitz gezielt den Traditionsstandort Chemnitz erwählt. Ein knapper Blick auf die bewegte Geschichte dieser einzigartigen Stadt, soll die Beweggründe dafür verdeutlichen.

Foto: Dirk Hanus

Die urkundliche Ersterwähnung von Chemnitz datiert auf das Jahr 1143. Daraus geht hervor, dass wenige Jahre zuvor einige Mönche mit Erlaubnis Kaiser Lothars III. am „locus Kamenicz“ das Benediktinerkloster St. Marien gründeten. Mit Sicherheit wussten jene Geistliche nicht, dass sich aus ihrer Ansiedlung in den folgenden Jahrhunderten eine der wohlhabendsten und wichtigsten deutschen Städte entwickeln sollte. Diesen Aufstieg hatte die Stadt dabei vornehmlich ihrer Industrie zu verdanken, die vor allem auf dem Maschinenbau- und Textilsektor marktbestimmend werden sollte.

Eine frühe aber entscheidende Weichenstellung für diesen Aufschwung war die Verleihung des Bleichprivilegs im Jahre 1357, wodurch die Stadt zum Zentrum der regionalen Leineweberei wurde. Zu ungefähr derselben Zeit wurde in Chemnitz mit der Metallverarbeitung begonnen. Trotz einiger Stadtbrände, Kriege und der in Europa wütenden Pest, die auch Chemnitz mehrfach heimsuchte, prosperierte die Stadt weiter und sollte mit dem Einsetzen der industriellen Revolution in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihren größten Aufschwung erfahren. Mit der sächsischen Maschinenfabrik oder den Wanderer Werken sollen hier stellvertretend nur zwei Produktionsstätten genannt werden, deren Erzeugnisse weltweit exportiert wurden und die somit den Ruf der Stadt als Industriemetropole mitbegründeten. Ausserdem wuchs durch den konstant steigenden Bedarf an Arbeitskräften, die Einwohnerzahl stetig und man ging davon aus, dass Chemnitz unweigerlich zur Millionenstadt aufsteigen würde. Obendrein verfügte die Stadt neben der Vielzahl an Fabriken über Banken, Theater, eine Universität, Bahnhöfe, einen Flughafen und eine Börse und hatte über die Jahre an soviel Bedeutung gewonnen, dass sie während des zweiten Weltkrieges von den Alliierten sogar als kriegsentscheidend eingestuft wurde, wodurch das Ende der sächsischen Metropole besiegelt war.

Bereits mit dem Einsetzen der Weltwirtschaftskrise stagnierte die Entwicklung, der dann durch den Krieg und die großflächige Bombardierung am 5. März 1945, bei der nahezu 95 % der Innenstadt zerstört wurden, ein jähes Ende gesetzt wurde.

Während der Zeit der DDR konnte die Stadt nicht wieder zu alter Blüte gelangen. Seit der Deutschen Wiedervereinigung ist allerdings eine durchaus positive Entwicklung zu beobachten und SAXOGY fühlt sich dazu verpflichtet, diese weiter zu gestalten. In und um Chemnitz entstehen Gebiete, auf denen sich mehr und mehr Industrie ansiedelt. Besonders in der Umgebung der Technischen Universität wachsen Forschungs- und Entwicklungszentren.

Der wunderbaren Tradition der Stadt verpflichtet, wollen wir zu diesem Aufschwung beitragen. Deshalb haben wir uns bewusst für den Standort Chemnitz entschieden, um hier innovative und qualitativ hochwertige Erzeugnisse zu fertigen, die den höchsten Ansprüchen unserer Kunden gerecht werden.